Ja. Ein leichtes Pieksen oder ein kurzes Brennen beim Spritzen sind völlig normal und in der Regel kein Grund zur Sorge. Die verwendeten Nadeln sind sehr dünn, deshalb empfinden viele die Injektion als kaum spürbar bis leicht unangenehm.
Was normal ist:
- ein kurzes Pieksen beim Einstechen
- ein leichtes Brennen oder Druckgefühl während der Injektion
- eine kleine Rötung, ein blauer Fleck oder eine leichte Schwellung an der Einstichstelle
Solche Reaktionen klingen meist innerhalb von einigen Stunden bis wenigen Tagen wieder ab. Injektionsreaktionen an der Einstichstelle treten bei etwa 2 % der Patientinnen und Patienten auf und sind in der Regel mild.
Das kann Dir helfen, die Injektion angenehmer zu machen:
- möglichst in den Bauch spritzen
- den Pen vor der Injektion etwa 30 Minuten auf Raumtemperatur bringen
- die Injektionsstelle vorher kurz kühlen
- eine lockere Hautfalte bilden und darauf achten, dass der Muskel darunter entspannt ist
- die Nadel zügig einstechen
- für jede Injektion immer eine neue Nadel verwenden
- die Injektionsstelle regelmäßig wechseln
Wichtig: Melde Dich bitte bei unserem Ärzteteam, wenn die Einstichstelle über mehrere Tage gerötet, geschwollen oder verhärtet bleibt, wenn starke Schmerzen auftreten oder wenn Du Anzeichen einer Infektion bemerkst, zum Beispiel Eiter, zunehmende Rötung, Wärme oder Fieber. Auch bei Juckreiz, Ausschlag oder Nesselsucht rund um die Einstichstelle solltest Du Dich melden.