Arbeiten mit RPE (Rate of Perceived Exertion - Grad der empfundenen Anstrengung)

  • RPE-Skala: Es gibt verschiedene Skalen, am häufigsten werden Skalen von 1 bis 10 
  • Interpretation: Ein niedriger Wert bedeutet geringe Anstrengung, ein hoher Wert bedeutet hohe Anstrengung. Zum Beispiel:
    • RPE 1-3: Sehr leicht, entspanntes Gehen oder Laufen.
    • RPE 4-6: Etwas anstrengend, man kann sich noch unterhalten, aber das Atmen wird schneller.
    • RPE 7-9: Anstrengend, das Sprechen wird schwieriger.
    • RPE 10: Maximale Anstrengung, man kann kaum noch reden.
  • Anwendung im Training: Anstatt sich an starren Tempo- oder Herzfrequenzvorgaben zu orientieren, passt man die Intensität des Trainings an das RPE-Ziel an.
  • Vorteil: Man kann das Training an die aktuelle Tagesform anpassen. Fühlt man sich gut, kann man intensiver trainieren, ist man müde, kann man die Trainingsintensität reduzieren, ohne das Training abbrechen zu müssen.

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